Der Weg in den Stall
Jeden Tag, wenn ich zum Stall gehe und mir meine Pferde anschaue, frage ich mich, wie es ihnen geht:
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| Schutz-suchen oder dösen. |
- wenn sie an heißen Tagen Schutzsuchend im Stall dösen, weil dort kaum Bremsen hinkommen - stehen sie gern so lange still?
- wenn es über 30°C sind und Shira im Stall steht und dennoch Schweißflecken hat - was wünschen oder wollen Pferde bei Hitze? Schatten? Bäume? Wasser? Baden?
- wenn sie mich am Zaun erwarten, als würden sie da schon lange stehen - haben sie Langeweile?
- wenn sie im ausgetretenen Trampelpfad zur Tränke gehen - ist der Weg vielleicht nicht lang genug, um ihr Bewegungsbedürfnis zu stillen oder ist er zu sandig und weich und provoziert zu wenig Abrieb der Hufe?
- Wenn ich abäppel und nicht viel laufen muss, weil sie ihre bevorzugten Stellen haben - reicht der Platz aus?
- wenn ich sie von der Weide hole, weil die Zeit um ist (für den Winter haben wir keine Winterweide und deshalb geht es dann nur kurz auf eine der Sommerweiden und im Sommer begrenze ich die Zeit, weil Shira sonst rollen würde, die Grasnarbe auf dem Sandboden schnell aufreißt und die Wiesen nicht bis in den Spätherbst "reichen" würden) - wie fühlen sie sich damit? Haben sie sich genug bewegt? Was tun sie den Rest der Zeit? Brauchen sie mehr Anregungen für ein erfülltes Leben? Was erfüllt das Leben eines Pferdes?
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